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großen Hauſes in einer der belebteſten Straßen der Reſidenz. Das Erdgeſchoß deſſelben war an einen Gutsbeſitzer der Nachbarſchaft vermiethet, der nur im Winter die Stadt mit ſeiner Gegenwart beehrte. Die⸗ ſer Mitbewohner ſtörte daher den Herrn Grafen durch⸗ aus nicht. Um aber auch von den etwanigen Mie⸗ thern des zweiten Stockwerks nicht beläſtigt zu wer⸗ den, war er ſo klug, daſſelbe für ſich ſelbſt zu mie⸗ then, und obgleich es unter dieſen Verhältniſſen theil⸗ weiſe leer ſtand, ſo hatte der zeitige Beſitzer doch nun Raum genug, um bei Gelegenheit etwa Freunde aus der Fremde oder bei ihm zurückbleibende Gäſte zu be⸗ herbergen, was ihm ſtets ein großes Vergnügen ge⸗ währte. Dieſe beiden Stockwerke nun, für die, wie bekannt, ein ungeheurer Miethpreis gezahlt werden mußte, waren, ihrer äußeren Eleganz und Ausdehnung entſprechend, auch innerlich mit koſtbaren Möbeln und zierlichem Schmuckwerk ausgeſtattet, und keiner der geladenen Gäſte war im Stande, ſich zu ſagen, daß er beſſer, ſchöner und vornehmer wohne, als der un⸗ gariſche oder dalmatiſche Graf, denn zwiſchen dieſen beiden Völkerſchaften ſchwankte die Abkunft deſſelben ſelbſt in der Meinung ſeiner genaueſten Bekannten iſpäterer Zeit. 3
Auf breiten, mit Gas tageshell erleuchteten und
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