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viele vornehme, reiche und unbekannte Menſchen ſich betragen; er war ſtets zuvorkommend, beſcheiden, nie⸗ mals prahleriſch und fern von aller Heuchelei; na⸗ mentlich aber war er aufrichtig im Bekennen ſeiner Sünden und Gebrechen, die, wie man weiß, einem jeden jungen Manne aus der gewählten Geſellſchaft der Welt ankleben.
Was ſeine Perſönlichkeit anbelangt, von der wir dem Leſer doch eine Vorſtellung geben müſſen, ſo war ſie, zumal für den oberflächlichen Beobachter, eine ziemlich angenehme. A tiefer Blickenden oder Drin⸗ genden, das heißt mit Leuten, deren Augen nicht vorn am Kopfe, ſondern mitten im Kopfe zu ſitzen ſcheinen,
war er noch nicht in Berührung gekommen, er pflegte
ſogar Männer aus gewiſſen Klaſſen der höhern Bil⸗ dung gefliſſentlich zu vermeiden, und er war offenher⸗ zig genug, einzugeſtehen, daß ſeine Erziehung, ſeine Renntniſſe und Erfahrungen ihn wohl befähigten, mit dem jungen Adel und den Lebeleuten umzugehen, daß ſie aber leider nicht hinreichten, mit gleichem Glanze den Buchſtaben⸗ und Gedächtnißmenſchen, den ſtets zur Krittelei geneigten Gelehrten, gegenüberzuſtehen. Daß er nicht gern mit Ausländern verkehrte, war
eine bei ihm ſehr natürliche und leicht erklärliche
Antecedentien
Thatſache, wenn man ſeine politiſchen


