4- 30 305 8 „oder ſie auf Grund dieſer vertraulichen Mitthei⸗
alung anderweitig zu benutzen. Ich glaubte mi „nur verpflichtet, Ihnen Alles zu ſagen, was man „ſich auf der Bö ſe eben— flüſtert. Es kanßt hier
„alſo nur von inem Diebſtahl oder einer Unter⸗ 4 „ſchlagung die Rede ſein und wird der Thatbeſtand, „hoffentlich auch der Thäter, wohl offenbar werden,
„wenn Ihr Herr Sohn klagbar werden ſollte.
„Klagbar?“ ſchrie der Baron.„Klagbar? Das iſt eine ſchöne Geſchichte, Doktor! Am Ende würde ich noch als Zeuge vorgefordert! Haha! Ja, ſie ſoll⸗ ten mir nur kommen! Mag er ſehen, wie er durch⸗
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kommt— ich waſche meine Hände!
„Ruhig, ruhig, Herr Baron!“ ermahnte der Dok⸗ tor.„Mir ſcheint dieſer Bericht Ihres ſonſt ſo treff⸗ lichen Bankiers etwas verworren zu ſein und er hätte meiner Meinung nach klüger gethan, ſich erſt genau zu unterrichten und das Ende abzuwarten, bis er bei Ihnen an die große Glofke f ſchlägt. Allein er meint — es gut und will Sie vorl äufig ſelbſt von den um⸗ laufenden Gerüchten in Kenntniß ſetzen. Daß etwas Unheil mit dem unbekannten Grafen in der Luft ſchwebe, habe ich mir ſchon lange gedacht und ich habe es Ihnen auch geſagt.“
Baron Brandau. I. 2. 20
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