Teil eines Werkes 
1. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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findet.— Und wie, wenn ich das Leben dieſer jungen Wölfe mit dem Leben anderer Menſchen vergleiche, wie werden ſie vom Leben ſelbſt gepflegt und ver⸗ hätſchelt! Alle Glücksquellen, die ein Menſch dem anderen eröffnen kann,— ich meine nicht die, die er ſich ſelbſt zu eröffnen im Stande iſt— werden ihnen wie von Gottes und Rechts wegen eröffnet, Jeder ſteuert bei, ihnen einen Schemel für ihre Füße und ein Polſter für ihren Kopf zu unterbreiten. Sie wachſen und gedeihen— zu eigenem und Anderer Verderben— auf den Schultern der Anderen ſtehend, zu einer ganz eigenthümlichen Größe empor. Und warum ſollten ſie nicht! Glauben ſie doch, ein Vor⸗ recht— Privilegium nennen ſie es ſelber— dazu zu haben, Herren zu ſein und über Knechte zu gebieten zu haben. Leiſten denn aber, frage ich weiter, dieſe zu Herren geborenen Kinder mehr, als die von ihren Knechten Geborenen? Fragen Sie die Welt, nehmen Sie die Erfahrung zu Hülfe und Alles ſagt Ihnen: Nein, ſie leiſten nicht mehr. Nur gelten ſie mehr und dieſe Geltung halten ſie eingebildeter Maaßen für Werth, für eine Leiſtung, in der es ihnen kein Anderer gleich thut. O, ſchauen Sie die Entwicke⸗ lung der Künſte, der Wiſſenſchaften, der Induſtrie an — wer hat darin das Höchſte und Herrlichſte ge⸗

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