Teil eines Werkes 
1. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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Alſo mit einem inneren Erſchrecken, wie vor einem neuen Unheil, mit zitternder Stimme und gleichſam abwehrend die Hände gegen ihn aufhebend, rief der Baron ſeinem Sohne zur

Wie, Alfred, Du biſt es? Was führt Dich ſo ſpät hierher?

Das iſt nicht meine Schuld, erwiderte kalt der vortreffliche Sohn.Guten Abend, Vater! Wir ha⸗ ben ein kleines Unglück auf der Eiſenbahn gehabt und hätten leicht ein größeres haben können. Eine Achſe iſt gebrochen und Das hat uns um einige Stunden verſpätet.

Alſo wieder die Eiſenbahnen! dachte der Baron. Ach, ich habe es ja gleich geſagt, daß der heutige Tag ein Unglückstag für mich iſt! Und nach dieſem Eingang gleichſam noch eine andere unglückliche Neuigkeit vorausſehend, ſcheute ſich der Vater weiter zu fragen, was ihn überhaupt nach Holzendorf führe, wo er ſtets, wie wir wiſſen, ein ſeltener Gaſt geweſen war. Aber Dieſer ſelbſt beeilte ſich, ſeinen Vater nicht lange in Ungewißheit zu laſſen. Denn das Er⸗ ſtaunen deſſelben weder beachtend noch errathend, fuhr er ſogleich in ſeiner Rede fort:

Ja, ohne dieſe Verzögerung wäre ich ſchon vor