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mand wußte von ihm, bis einmal der alte Friedrich,
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ſie auf ihren einſamen Wanderungen über Felder und Wieſen ſchritt. Sie hätte ihm gern die Hand gedrückt und zugeflüſtert, daß Alles vergeben und ver⸗ geſſen und wieder in Ordnung ſei, aber ſie ſah ihn nirgends, und gerade jetzt ſeine Familie im Dorfe zu beſuchen, wo der Oheim mit ihm Streit gehabt, ſchien ihr nicht gerathen zu ſein. Der Baron ſelbſt dachte in den erſten Tagen der Aufregung und der ämſig⸗ ſten Thätigkeit nicht an ihn; als dieſe vorüber waren, ſcheute er ſich, unvermuthet mit ihm zuſammenzu⸗ treffen, denn obgleich ſein Zorn über den gehabten
Zwiſt gänzlich detnht war und die nüchterne Be⸗
ſchäftigung des Tages ihn zur Ueberlegung und Be⸗ ſonnenheit zurückgeführt hatte, ſo glaubte er doch
ſeinerſeits keinen Schritt thun zu dürfen, der ihn dem
alten Freunde wieder näher brächte. Endlich aber fing er an, ihn zu vermiſſen, und er hätte viel. darum gegeben, wenn er urplötzlich ſeine freundliche Stimme hätte rufen hören: Guten Abend, Herr Baron!— Aber der Doktor ließ ſich, wie geſagt, nicht blicken. Endlich begann der Baron ſich darüber zu ärgern und er erkühnte ſich ſogar, hie und da einen von ſei⸗ nen Leuten zu fragen, wo wohl der Doktor wäre und ob ihn Keiner irgend wo geſehen habe? Aber Nie⸗


