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der alſo Bittenden. Nach einer Weile ſaß er wieder neben ihr, hatte ihre beiden Hände gefaßt und blickte ſie 2 miit unverwandtem Auge an.„Ach, mein Kind,“ ſagte 1 er,„wie ähnlich ſiehſt Du Deiner Mutter, meiner ar⸗ 1 men Schweſter! Ich kann Dich nicht genug betrachten.“ „Ja, das haben mir alle Menſchen geſagt, die 3 uns Beide kannten. Auch der gute Doktor, der vor⸗ her bei Dir geweſen iſt.“ „So!— Haſt Du vielleicht gehört, was wir ge⸗ ſprochen haben?“ „Jedes Wort, mein Oheim, ſeitdem ich im Bette 1 liege. Ich wußte nicht, daß die beiden Zimmer ſich 4 ſo nahe ſind, ſonſt hätte ich es nicht gethan.“ 8 „Es thut nichts, es thut nichts. Nur haſt Du Deinen alten Oheim gleich von einer finſteren Seite kennen gelernt.“ „Wenigſtens biſt Du ſehr hart gegen den armen Mann geweſen— und er meint es ſo gut mit Dir und allen den Deinigen!“ 8** .„Ach ja, ich weiß es wohl. Ja, ich bin ſehr hart ggeeweſen, ich ſehe es ein und bereue es ſchon, ſeitdem er fortgegangen iſt. Aber warum ſprach er von Dingen, die ihn nichts angingen!“ „Er hat aber Recht gehabt, mein Oheim, ſehr Recht.“ „Und ich Unrecht, nicht wahr?


