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„Sie riechen gut,“ ſagte der Baron ſchmunzelnd, „nicht wahr? Aber ich habe ſie auch von meinem Georg. Der Junge hat einen feinen Geſchmack darin, das muß man ihm laſſen.“
„Ja ſo,“ erwiderte der Arzt trocken,„Sie haben doch gewiß auch den Junker Georg beſucht?“
„Verſteht ſich— und Das iſt eigentlich die ein⸗ zige Freude geweſen, die ich auf meiner Reiſe ge⸗ noſſen habe. Georg iſt ein prächtiger Junge gewor⸗ den, Doktor, Sie werden Ihre Freude daran haben. Wie er ſich entwickelt hat, wie ſchön, wie edel, wie vornehm— durch und durch ein vollkommener Ca⸗ valier!“—
„Ja, er raucht ſehr feine Cigarren, Das iſt wahr, das Ding ſchmeckt vortrefflich,“ lächelte der Arzt.
„O,“ fuhr der entzückte Vater fort— und man ſah ihm an, welche Freude ihn erfüllte, während er von dem Lieblingsſohne ſprach—„er hatte mir auch ge⸗ ſchrieben und einen Wunſch vorgetragen.“
„Wollte er auch 20,000 Thaler haben?“
„Nein, nicht ganz ſo viel, aber etwas wird es allerdings koſten. Er wollte zur Cavallerie übergehen, Gardehuſar werden. Und Das wird er, Doktor, denn ich bin ſeinetwegen beim Kriegsminiſter geweſen.“—


