Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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Vortheil davon und der Einzelne muß ſich unterord⸗ nen, das thue ich auch. Grüßen Sie Ihren Sohn und leben Sie wohl.— So war ich denn entlaſſen. Was ſagt Ihr nun? Die Eiſenbahn wird wirklich durch mein Gut gelegt— hol' ſie der Teufel!“

Der Arzt ſchwieg, kaum merklich lächelnd, denn die Erzählung des Gutsherrn von Holzendorf mochte ihm wohl Manches zu bedenken geben. Der Baron aber fuhr mit ſteigender Erregung fort:

„Und Das nennen ſie Fortſchritt! Fortſchritt auf Koſten eines Edelmannes, deſſen Ländereien man verwüſtet, deſſen Einkommen man ſchmälert, deſſen Vergnügen man ſtört! Was ich verliere, glauben ſie mit Geld bezahlen zu können, als wenn das Geld den Wald aufwöge, den ſie niederhauen, oder die Felder, die ſie verſchütten, und die Wieſen, die ſie austrocknen. Das nennen ſie Cultur? Das nenne ich Neuerung, Teufelei! Das iſt abſcheulich, das iſt laſterhaft!“

„Es iſt wenigſtens unangenehm,“ ſagte der Arzt begütigend.

„Gewiß iſt es das. Meine Reiſe war alſo um⸗ ſonſt geweſen.“

„Aber warum blieben Gie noch länger in der Reſidenz?“