Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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wittertes Gatter mit einander verbunden waren; au⸗ genblicklich aber war daſſelbe geöffnet und ließ alſo den Zugang zum Gute frei, welches an dieſem Gat⸗

ter begann. Das eine Häuschen zur Linken bewohnte

der Förſter Tellkamp ſelbſt und das andere der Thor⸗

wärter mit ſeiner Frau: ein altes Dienerpaar der freiherrlichen Familie, welches hier das Gnadenbrod.

Als die beiden Männer ſich dem Gatter genähert hatten, ſagte der Förſter dem Doktor Lebewohl und

begab ſich in ſeine Wohnung, wo ihn ſein Weib

ſchon erwartete. Der Doktor dagegen lenkte ſeinen Schimmel vor das gegenüberſtehende Haus, worin der alte Fiſcher wohnte, deſſen Frau augenblicklich ſeine Patientin war, hielt ſein Pferd vor dem ge⸗ ſchloſſenen Fenſter an und klopfte an eine Scheibe.

Eine bejahrte Frau, den Kopf trotz der Wärme mit einem wollenen Tuche umhüllt, öffnete das Fen⸗ ſter ſogleich, denn ſie hatte den Arzt ſchon bemerkt. Guten Abend, Herr Doktor! rief ſie ihm munter entgegen,Nun?

Nun, wie ſelber? Was macht der Rheumatis⸗ mus? Reißt es noch im Kopfe?

Gott bewahre! Heute iſt alles Ueble bei mir vorbei, lieber Herr Doktor. Das gute Wetter muß mir geholfen haben.