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Ohr vernimmt, wenn nicht bisweilen aus weiterer Ferne das heiſere Gebell eines Dorfhundes durch die friedliche Landſchaft dringt.
Endlich aber wird das Schweigen des Waldes durch zwei Perſonen unterbrochen, die langſam aus einem Seitenwege hervortreten und, in ein Geſpräch vertieft, vor uns her in der Richtung des Gutshofes wandeln. Mit ziemlicher Beſtimmtheit können wir annehmen, daß ſie ſich zufällig auf ihrem Wege ge⸗ troffen haben, denn ihre Geſtalten, ihre ganze Er⸗ ſcheinung mit der ſo verſchiedenartigen Ausrüſtung paßt augenſcheinlich nicht zuſammen. Der Eine von ihnen, eine große, derbe Geſtalt, iſt ohne Zweifel ein Jäger, denn er trägt einen grünen Waldrock, eine Mütze, mit einer Habichtsfeder geſchmückt, und F linte, Jagdtaſche nebſt Zubehör auf den Schultern. Zwei braune Hühnerhunde ſchreiten dicht hinter ihm her, mit ihren Naſen faſt die Ferſen ihres Herrn berüh⸗ rend. Der Mann neben ihm dagegen iſt von ſchlan⸗ ker und bedeutend kleinerer Geſtalt, aber i ſeinem Schritte, in den Bewegungen ſeiner Arme zeigt ſich eine große Gewandtheit und eine gewiſſe ſprungfer⸗ tige Regſamkeit, wie wir ſie in dem elaſtiſchen Gange wandernder Rattenfänger aus Ungarn zu ſehen ge⸗ wohnt ſind. Seine Kleidung aber weicht von der


