Teil eines Werkes 
1 (1845) Ellen Middleton
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meinen Hut zu holen. Als ich wieder herabkam, öffnete ich die Thüre des Speiſezimmers, um zu ſehen, ob Eduard noch da wäre. Er war allein, und fragte mich:

Gehen Sie zu Miſtreß Lovell?

Ja, ich höre, daß ſie ſich nicht wohl befindet und

mich bei ſich zu ſehen wünſcht.

Lieben Sie ſie immer noch ſo ſehr?

Ich liebe und bewundere ſie, wie Sie es nicht min⸗ der würden, wenn Sie Alice genauer kennten. O wie

ſehr würde ſie in jeder Hinſicht Ihren Beifall gewinnen!

Sie iſt mir ſo unähnlich ſetzte ich tief ſeufzend hinzu.

Eduard erröthete und ſagte:Iſt ſie glücklich mit Heinrich?

Ich weiß nicht genau, ob ſie glücklich mit ihm iſt, glücklich wenigſtens in dem Sinn, welchen ich mit dieſem Wort verknüpfe; aber das weiß ich, daß es mein heiße⸗

ſter Wunſch iſt, ſie glücklich zu ſ Wahrheit, Eduard!

Ich glaube Ihnen, antwortete er, indem er mir die

Hand reichte. Ich glaube Ihnen mir ſelbſt zum Trotz. Er beſann ſich und ſchien die Abſicht zu haben, mehr zu ſagen, aber in demſelben Augenblick rief ihn mein Onkel aus dem anſtoßenden Zimmer. Er drückte wiederbolt meine Hand, ſagte mir Lebewohl und ich ſtieg in den Wa⸗ gen, um nach der Straße zu fahren.

ehen und das iſt die , ie