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hingegangen, vieles, und ſegensreiches Neue war in's Leben getreten, und ſie liebte die neue Welt, wo ihr Kind geboren war, wo ſie ein Leben voll Frieden und Tugend begonnen hatte; dagegen hingen zu tiefe Schat⸗ ten über den Pfaden, die ſie gewandelt war— es lag etwas zu Schreckliches in ihren Erinnerungen an das, was ſie einſt gefühlt hatte und geweſen war,— um die liebevollen, wohlthuenden Genüuſſe gemüthlichen Zu⸗ ſammenſeins möglich zu machen. Aber ſie war deßhalb ihrem Bruder um nichts weniger dankbar für den Ruf, den er an ſie hatte ergehen laſſen; ſie traf um nichts weniger bereitwillig ihre Anſtalten, um zu jenem Vater zu gehen, deſſen Charakter ſie jetzt beſſer verſtand als vormals, vielleicht in Folge der anhaltenden und tiefen Prüfung, die ſie mit ihrem eigenen vorgenommen hatte.
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Lord Lifford bewohnte jetzt das Zimmer, das ſeine Gemahlin ſo viele Jahre lang inne gehabt hatte. Seit ihrem Todestage war kein einziges Ding daraus ent⸗ fernt, noch irgend Etwas darin verändert worden. Er war ein Greis dem Anſchein nach, wenn gleich nicht in der Wirklichkeit,— nicht liebenswerther von Beneh⸗ men, aber doch ganz anders, als wie er früher geweſen war. In den Worten eines Sterbenden liegt eine mächtige Kraft; ein Herz muß hoffnungslos verhärtet ſein, wenn es einer zu ſolcher Zeit ausgeſprochenen Wahrheit widerſtehen kann.
Lord Lifford hatte von Jugend auf in Selbſttäu⸗ ſchung gelebt. Er hatte die Stimme des Gewiſſens mit derſelben Willensſtärke von ſich ausgeſchloſſen, womit er jedem Willen außer ſeinem eigenen Widerſtand ge⸗ leiſtet hatte. Pater Lifford hatte auf ſeinem Todbette einige derjenigen Worte zu ihm geſprochen, die ſich nicht ausſchließen laſſen. Er hielt ſie eine lange Weile
am Boden, aber in einer gefährlichen Krankheit, die ihn auf Reiſen befallen hatte, und in der ſich lange


