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fallen an Gertruden; und vielleicht fühlte Adrian an ſeinem unwillkürlichen Verdruß über das Intereſe, 4 womit ſte ihm zuhörte, zum erſten Male, wie ſehr er ſir liebte. Er hatte einen lebhaften inſtinctmäßigen Wider⸗ willen gegen Somnambulismus und vermied ſo ſehr aals möglich über den Gegenſtand zu ſprechen; aber er konnte ſeine Bangigkeit, ſeinen Widerwillen gegen den Gebrauch, ſeinen Abſcheu vor dem Mißbrauch der Sache nicht überwinden, und kämpfte mit ſich ſelbſt, um keine Abneigung gegen Herrn Edwards zu empfinden, der ſie 6 gewiß ohne einen Gedanken daran ausübte, daß etwas 4 Unrechtes daran ſei.
Als die Herren aus dem Speiſeſaal herauskamen, wurde Herr Edwards von den Damen umringt, welche begierig auf einige ſeiner Erzählungen horchten und zu wiſſen wünſchten, welche von ihnen er als die Empfäng⸗ lichſte für magnetiſchen Einfluß halte. Er ſagte, er glaube, Gertrude ſei diejenige, die er am leichteſten magnetiſiren könne, und fragte ſie, ob ſie ihn den Ver⸗ ſuch machen laſſen wolle. Fanny und Henriette Aplen drangen in ſie, darauf einzugehen; beide ſagten, es ſei ſehr merkwürdig und angenehm, ſie hätten das Experi⸗ ment in der Woche vorher an ſich machen laſſen und ſeien bereit, es wieder zu thun, und Lady Clara rief aus:„Ich bin überzeugt, es wird Ihnen mißlingen. Gertrude wird jenen ihren feſten Willen, um den ich ſie oft beneide, Ihrem magnetiſchen Einfluß entgegenſetzen und aller Ihrer Bemühungen ſpotten.“„Bitte, ſetzen
Sie ſich nieder in jenen Armſtuhl, Fräulein Lifford,“ ſagte Herr Edwards,„und laſſen Sie es mich verſuchen.“ Halb widerſtrebend und halb überredet, war ſie
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eben im Begriff nachzugeben, als Adrian eintrat. Er
ging ſogleich auf ſie zu und ſagte in befehlendem Tone: 8„Sie müſſen das nicht thun, Fräulein Lifford.“ Sie — ſtand ſogleich auf und ſtellte ſich hinter Lady Clara's
Stuhl, welche durch Adrian's ungewöhnliches Ungeſtum uberraſcht war. Herr Edwards ſchien argerlich zu ſein


