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Nach einer Pauſe ſagte ſie:
„Ich muß mich beinahe wundern, daß Ihre gegen⸗ wärtige Exiſtenz Ihnen behagt.“
„Und woher wiſſen Sie, daß ſie das thut?“
„Weil ich nicht begreife, warum Sie in Audley⸗ Park verweilen ſollten, wenn es Ihnen kein Vergnügen machte.“
„Und warum ſollten Sie auch meinen, daß es mir keines mache? Es iſt ſehr angenehm, wenn man für eine Weile ſeine beſonderen Wege und Gewohnheiten verläßt und Perſonen ſieht, die die Dinge nicht durch dieſelben Gläſer anſehen, wie wir ſelbſt. Das können beſſere oder ſchlechtere Brillen ſein, aber ein Blick durch dirielten zeigt Einem immer etwas Neues oder Nütz⸗ iches.“ 4„Ja,“ ſagte ſie lebhaft,„das iſt vermuthlich der Grund, warum manche ſehr gute Leute abſtoßend ſind. Ich glaube, das ſind die, welche nie mehr als eine Brille gebraucht haben,“ und dabei blickten ihre Augen, viel⸗ leicht unbewußt, auf die, welche Pater Lifford in dieſem Augenblick abwiſchte.
Adrian lächelte und ſagte:
„O, aber zum Gebrauch iſt eine Brille genug, wenn die Gläſer gut ſind.“
„Ich hätte gedacht, gerade das, was mir an Audley⸗ Park gefällt, wäre Ihnen zuwider, jener geſchäftige Müßiggang.“
„Ich halte müßige Geſchäftigkeit für noch ſchlimmer.“
„Aber, Sie ſind weder müßig geſchäftig, noch ge⸗ ſchäftig müßig.“
„Ich hoffe, ich bin es nicht immer, aber Sie kennen den alten Spruch:
Nur Arbeit und kein Spaß Schlägt den Boden aus dem Faß.“
„Ja, aber ich denke, Ihr Spaß würde anderer Art ſein. Ich kann es verſtehen, daß Sie Geſchmack am Reiſen finden, oder—“


