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„Nicht diejenige, die jetzt im Gebrauch iſt, wohl aber die frühere unter dem Dach, die jetzt baufällig iſt. Nahe dabei iſt einer der Schlupfwinkel für die Prieſter, wie ſie in den Tagen der Verfolgung im Gebrauch waren.“
„Wollen Sie mir ſie zeigen zum Dank für die Ge⸗ ſchichte von den Katakomben, die ich Ihnen vor einigen Tagen erzählte?“
„Ja, das will ich!“ rief ſie lebhaft aus; und indem ſie ihm nun durch lange Gänge und über Wendeltreppen voranging, fuhr ſie fort:„Ich hatte, bis ich vor Kurzem auf ein kleines Buch ſtieß, betitelt: ‚Erinnerungen aus dem Miſſionsleben,“ keinen Begriff von dem heroiſchen Leben und Sterben dieſer Männer, von denen manche gerade an der Stelle, die ich Ihnen jetzt zeigen werde, eine Zuflucht gefunden haben mögen. Dieſe Berichte ſind ganz erhaben, obgleich— oder vielleicht beſſer, weil — ſie ſo einfach gegeben ſind. Aber, Herr d'Arberg, ich kann dieſe Loyalität gegen die Königin Eliſabeth nicht ausſtehen; es mag ſchön geweſen ſein, aber mir iſt es in den Tod zuwider.“
„Sie haben einen empörungsluſtigen Geiſt; das habe ich ſchon ſrüher bemerkt.“
„Aber, Sie werden doch wahrhaftig nicht für dul⸗ denden Gehorſam ſein?“ 3
„Sie müſſen mich hier nicht veranlaſſen, über Po⸗
litik zu ſprechen. Ich fürchte mich vor den Geiſtern
Ihrer Ahnen. Aber ich bewundere von ganzem Herzen die Freiheit von Parteigeiſt an Männern, die für ihren Glauben ſtarben mit weniger irdiſchem Anreiz, unter weniger Mitgefühl der Menſchen, als wodurch irgend welche andere Märtyrer früherer Zeiten aufgemuntert und unterſtützt wurden. Es geſchah in der Erfüllung einer gewöhnlichen Pflicht ganz in ihrem Tagewerk; und ihre Gebete vor dem Sterben für die Königin und das
Land erſcheinen nicht gerade wie große Heldenthaten
chriſtlicher Tugend, ſondern vielmehr wie eine noch weit
mehr überraſchende Reinheit von aller Verbitterung der


