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den lachenden Jungen, deſſen Geſicht ſo freudeſtrahlend war wie ihr eigenes. Mit einem Sommermorgen und einer Mondſcheinnacht waren die Schweſtern einſt ver⸗ glichen worden. Der Sommermorgen wendet ſich zu einem herrlichen Mittag, die Mondſcheinnacht wird mit jedem Jahr glänzender, aber von einem überirdiſchen Licht. Zärtliche Herzen wachen über Beide— tief⸗ innige Liebe ſteht ihnen zur Seite; ſie ſind muſterhaft in ihrem Wandel und einig in ihren Neigungen. Aber das Leben mag bald friſche Stürme bringen: laßt uns daher Abſchied von ihnen nehmen, ſo lange ein Lll⸗ cheln auf ihren Lippen ſchwebt und Freude in ihrem Herzen wohnt. Laßt uns ihnen alles Gute wünſchen und dann Lebewohl ſagen.
„Mögen ihre Wege die Wege der Freude ſein und auf allen ihren Pfaden Friede weilen!“
(Ende.)


