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„Es kommen Momente, wo an der Ge⸗ genwart alle unſere Vorſaͤtze fuͤr die Zukunft ſcheitern.“
„So redet die Jugend, will ſie ihr Trei⸗ ben bemaͤnteln. Die Gegenwart beherrſchen mit dem ſichern Blick auf das Zukuͤnftige, ziemt dem Manne.“
„Sie waren nicht immer ſo ſtrenge ge⸗ gen mich, beſte Graͤfin!“ ſagte Edmond.
„Du reifeſt taͤglich mehr dem Alter zu, das Beſonnenheit zur Pflicht macht.“
„Uebertrat ich Ihr Gebot, ſo entſchul⸗ digen Sie's mit den Umſtaͤnden...“
„Die Umſtaͤnde gerade ſind es, die Dich ſchuldiger zeichnen! Du weißt, daß Marie die Deinige nicht werden kann, warum alſo von Liebe ihr vorplaudern, und ihr junges Gemuͤth dadurch verwirren? Einen andern Pfad, als den unſrigen, hat ſie zu wan⸗
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