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das Ihrige ihm auf ewig zu ſichern; nicht mit ſuͤſ⸗ ſen Erwartungen für mich ſelbſt, mit Segen für Sie!“
„Was höre ich!“ rief Sidonia, und alle ihre Pulſe klopften gewaltſam.
„Die reinſte Wahrheit!“ verſetzte Amalie. „Sie lieben Graf Walter, er betet Sie an, ganz natürlich bei ſo viel gegenſeitigem Lieb⸗ reiz! Ich bin das einzige Hinderniß zu Ihrem
und ſeinem Glücke, und nur ich ſelber kann es aus dem Wege raumen. Als ich noch hoffen durfte, Mutter zu ſeyn, da ſtraͤubte ſich mein Herz wider den Gedanken einer Trennung; denn daß Walter nicht zufrieden war, wußte ich längſt, ohne die Urſach zu wiſſen. Jetzt, da der Schöpfer mir den Troſt geraubt, ein Kind zu beſitzen, jetzt erkenne ich ſeinen Wink, mich aufzuopfern für Sie und den Ge⸗ liebten. Ich entſage meinen Rechten an Wal⸗ ter, und übertrage ſie auf ſeine glücklichere Ge⸗ mahlin. Sidonia von Lichtenthal wird dieſe


