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dor ſieng laut zu ſchluchzen an, als er ſeine heißgeliebte Sidonia von Leiden entſtellt, doch immer noch ſchön, als er ſie bewußtlos und mit dem Tode ringend, da liegen ſah. Vater und Arzt ſprachen vergebens mit ihr, ſie hörte nicht, antwortete nicht! Walter nahte ſich ihr, und faßte ihre Hand. Da zuckte ſie gewaltſam, ſchlug die Augen auf, ſchloß ſie aber gleich wie⸗ der, und blieb wie vorher. Dem Arzte wurde bange. Walter und Lichtenthal athmeten kaum vor angſtvoller Erwartung. Endlich ward Si⸗ donia unruhig, warf ſich von einer Seite zur andern, klagte über Durſt und Hitze; dann ward ſie wieder ſtiller, und die Umſtehenden hörten deutlich, wie ſie den Namen Theodor nannte. Graf Lichtenthal und ſein Freund ent⸗ fernten ſich etwas, und Theodor gieng an ihr Bett.„Sidonia!“ ſagte er leiſe. Dieſer einzige Ton aus des Geliebten Munde, berührte har⸗ moniſch ihr krankes Gemüth„Theodor!“ ſprach ſie mit ſchwacher Stimme, öffnete die Augen, ſtreckte ihre matte Hand nach ihm aus, und


