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dunkeln Auge, die Trauer, die über ſein edles
Außere ausgegoſſen war. Eine gewiſſe Scheu, die er ſich nicht erklärte, hielt ihn ab, auch
nur eine einzige Frage zu thun, die ſeine auf⸗ geregte Neugierde geſtillt hätte; aber er begriff nicht, wie man in der Kraft der Jahre, mit ſo vielem Recht an Glück und Freude, allem menſchlichen Umgange entſagen, ſich in Bücher und Einſamkeit vergraben könne. Ewald er⸗ rieth des Jünglings Ideen und ſagte:„Sie ſtaunen, daß ich hier meinen Wohnſitz aufge⸗
ſchlagen?“
„Ich leugne nicht,“ entgegnete jener, „daß es mir auffällt, ſtatt eines Landmanns, den ich in dieſer, von außen unanſehnlichen Hütte um Schutz anzuſprechen gedachte, einen Mann zu finden, der die Zierde der Geſell⸗ ſchaft ſeyn würde..
„Ich kenne die Geſellſchaft,“ antwortete Ewald ſeufzend,„kenne ühre gerderungen,
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