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Die Sternen-Ritter, oder: Heldenthaten ohne Lohn : eine Sage der Vorzeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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An eben dieſem Tage, wo dies geſcha entwand ſich dem Schoße Helenens ein tod⸗: ter Knabe, Ses war dies die Knospe einer hoffnungsloſen Liebe. Auf ausdruͤckliches Ver⸗ langen Helenens ſollte der Knabe nicht eher der Erde uͤbergeben werden, bis ſie das Lager verlaſſen konnte. Einſtweilen wurde er daher in einer Schachtel an einem kuͤhlen Orte aufbewahrt.

Schon nach acht Tagen verließ Helena das Lager und bat nun ſelbſt, ihr Kind zu beerdigen. Dicht an der Mauer des Kloſters 4 war ein Grab gemacht und die Schachtel hineingeſetzt. Eben wollte der Todtengraͤber die erſte Schaufel voll Erde darauf werfen, da trat eine hohe verſchleierte Geſtalt aus dem Kloſter— es war Helena, und ehe noch die erſte Scholle herabrollte, ihren Tribut zu empfangen, ſtreute ſie die erſten Blumen des Früͤhlings in das Grab, damit die Erde das Herz nicht drücke und Bluthen es ſanſt auch dort unten deckten.„Schlumun 3