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Die Sternen-Ritter, oder: Heldenthaten ohne Lohn : eine Sage der Vorzeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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Ehe der Mittag erſchienen war, wurde

der Todte bereits in voller Ruͤſtung und mit dem Geſchenke, das er fuͤr Helenen beſtimmt hatte, in das Grab gelegt. Alle beteten an⸗

daͤchtig fuͤr das Heil ſeiner Seele und bes

deckten dann den Koͤrper mit der Erde eines fremden Landes.

Einer der Ritter erklaͤrte, daß er ſein fuͤr Helenen beſtimmtes Geſchenk als unpaſ⸗ ſend vernichtet habe und daß er geſonnen ſei, in einer entfernten Stadt ein anderes zu holen, und bat daher ſeine Genoſſen, daß ſie auf ſeine Ruͤckkunft harren moͤchten. Obgleich ungern, ſo gelobten ihm dies doch die Rit⸗ ter, ſetzten aber als laͤngſten Termin zwei Wochen feſt, wenn er dann noch nicht zu⸗ ruͤckgekehrt ſei, ſo wuͤrden ſie ohne ihn de Ruͤckreiſe nach dem Vaterlande antreten. Dder Ritter hun⸗ ſich in das Gewand eines Ein⸗ ſtedlers. In dieſer Zeit beſuchten die Ritter jeden

Ort, wo der Heiland gewandelt hatte.