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hatte, als eben dorther ein Reiter auf fluͤchtti: gem Roß ſprengte, in dem ſie trotz ſeiner ſchwar⸗ zen Kleidung gar bald den jeblichen Diener des Grafen André erkannte. Dieſer hatte auch ſie kaum erkannt, ſo legte er die Haͤnde kreuzweis uͤber die Bruſt und hoͤhere Roͤthe faͤrbte ſeine Wangen.„Fraͤulein,“ ſprach er, vom Roſſe herabſpringend,„mein Herr, der Graf Andrè laͤßt Euch freundlichſt gruͤßen und ſendet Euch dieſen Brief.“ Und aus ſeinem Wehrgehaͤnge zog der zum Juͤngling heran⸗ gereifte Knabe ein zierlich uaammegee Briefchen, das von den lieblichſten Geruͤchen duſtete. Helena erbrach es zitternd. Er mel⸗ dete ihr den Tod ſeiner Gattin und ſchloß mit den Worten: Binnen vier Wochen bin ich wieder bei Euch, traute Helena, um mich nie wieder von Euch zu trennen. Jede Stunde, wo ich Euch vermiſſe, wird mir zur Ewigkeit. Auf den Fluͤgeln der Liebo werde ich zu Enz eilen. Treue uͤber Alles.“
Haen verbarg den Brief in ihrem Bu


