er glaubt, er habe Abſichten an ein
Freundſchaft lebe, und doch zwingt mich jetzt die eiſerne Nothwendigkeit, einen Nachbar, den Rauhenecker, zu befehden, wenn er mei⸗ nen Gaſt und Freund, den Grafen Hugo, nicht frei giebt. Vor wenigen Stunden ließ ich ihn darum bitten, allein der Knappe brachte mir den Beſcheid, daß er ſeinen Ge⸗ fangenen nicht ausliefern wuͤrde.“
„Der boͤſe Rauhenecker muß den Gra⸗ fen frei geben,“ meinte Helena und ſenkte hocherroͤthet den Blick zu Boden.
„ Morgen reite ich ſelbſt hinuͤber,“ fuhr der Ritter fort,„und will m mein Geſuch in aller Guͤte vorſtellen, will e ann hoͤren, ſo mag eine Fehde erticheiden. W es nicht bereits zu ſpaͤt, ſo wuͤrde ich noch heute hinuͤber reiten. Nun— viellei ſinnt er ſich uͤber Nacht anders und⸗
„Dies bezweifele ich,“ ſiel Hel denn der Rauhenecker haßt den Graſen


