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Ritter Rinfried a Spada, Vater des Hasper a Spada, der edelste und tapferste Ritter seiner Zeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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Die Feinde wurden entwaffnet und ſo⸗ gleich entlaſſen. Hans v. Gleichen hatte be⸗ reits den Ritter Schluck bei der Bruſtegepackt

um ihn aus dem Fenſter zu ſtuͤrzen, als Rin⸗ fried in Begleitung der uͤbrigen Ritter ankam.

Der ernſte Blick Rinfried's bewirkte ſogleich ſoviel, daß er den Geaͤngſtigten los ließ, wobei er unmuthig die Worte ſprach:Dieſer Bub' verdient lebendig gebraten zu werden! Als Schluck ſeinen ehemaligen Freund Rinfried ſah, fuhr er ſichtbar erſchrocken zuſammen:Biſt Du's wirklich? fragte er nach einer kleinen Pauſe. 3

Ich bin's leibhaftig, entgegnete er.

An dieſer jetzt eingefallenen Geſtalt biſt Du

mit Schuld daran! Schluck verhuͤllte mit bei⸗

den Haͤnden das Geſicht. Rinfried fuhr fort: Schluck, haͤtten wir wol in unſerer ſchoͤnen Jugendzeit geglaubt, daß wir in ſpaͤteren Jah⸗ ren ernſtliche Fehde mit einander beginnen wuͤrden? Was uns in der roſigten Ju⸗ gend unmoglich ſcheint, vere ndern oft gaͤnzlich