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befand ich mich mit den Nuͤden allein in der Burg, meine Leute hatten mich alle, als einen Geaͤchteten, verlaſſen. Jetzt war guter Rath theuer und doch mußte ein ſchneller Ent⸗ ſchluß gefaßt werden. Ich ſtieg auf den Wachtthurm und blickte in der Gegend nach Rettung umher, doch vergebens. Die zwei andern Burgen meiner Verwandten waren auch durch Soͤldner beobachtet. Ohne mich weiter zu beſinnen, ſchwang ich mich auf mein ſchnell⸗ ſtes Roß, oͤffnete die Pforte an der Burgmauer und jagte durch das Lager der noch ſchlafenden Feinde.„war ſetzten ſie mir nach, doch war mein Vorſprung zu groß, und ſo entkam ich gluͤcklich. Was aber nun beginnen? wo mich hinwenden? überall wurde ich gewiß ungern geſehen, doch Amalgunden mußte ich noch ein MNal ſehen, noch ein Mal ſollte mir ihr Mund laͤcheln, dann wollte ich ihr mein Ungluͤck ſagen und ſie nie wieder ſehen. Nicht ohne eine
gewiſſe Angſtlichkeit erreichte ich Frankenhauſen.
Auf der Burg grinſ'ten mich verdrießliche Ge⸗
ſichter an, und nichts Gutes ahnend, betrat ich


