lichen Empfange des Kaiſers bereitet war,(gluͤ⸗
13 titt ich nach der Muͤhlburg, weil dort nur Moͤnche und Kloſterknechte anzutreffen waren, Noch war ich nicht Ritter, und erwartete mit Ungeduld eine Gelegenheit, um mir die Ritter⸗ ſpornen zu verdienen. Die Kunde, daß Kai⸗ ſer Friedrich ſein Hoflager in Frankenhauſen aufſchlagen werde, verbreitete ſich in der Naͤhe und ich beſchloß dorthin zu eilen. Mit der Hoffnung einer ſchoͤnen Zukunft erreichte ich Frankenhauſen, wo auch bereits alles zum feſt⸗
hend) die herrliche Zeit werde ich nie vergeſſen! — Der Kaiſer kam. Am erſten Tage war fuͤr die Ritter aus der Nachbarſchaft ein glän⸗ zendes Turnier angeordnet, welches mitten auf 4 dem Markte gehalten wurde(leert einen vollen Humpen). Ja, ſeht, und den dritten Tag war ein Stechen mit ſtumpfen Lanzen fuͤr uns Nitterzbuben Ahieiue en da gewahr.


