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Rinfried a S. Sachte, ſachte, Fant. Die thuͤringiſchen Ritter laſſen ſich nicht mit tauſend ſolchen Streitern uͤberwinden.
Dedo v. St.(einfallend). Und wenn's waͤr, ſo wuͤrde man ihnen den Freiheitsſinn nimmer beugen koͤnnen. Hier, auf den Burgen nur herrſcht wahre Freiheit,(jubelnd) Hier iſt jeder Ritter— Herr!
NRinfried a S. Bei uns nur herrſcht Freiheit.(jauchzend) Hier beneid' ich den Kai⸗ . ſer um ſeinen Thron nicht. Trinkt, Kumpane!
Alle. Es lebe die Freiheit auf unſern Burgen! Tod und Verderben uͤber den, der ſie uns nehmen will!
Rinfried a S. Der Kaiſer Srterih wird gewiß unſere Gerechtſame nicht zu ſchmaͤ⸗ lern ſuchen, denn das milde Italien iſt ihm lieber als das rauhe Deutſchland mit ſeinen kernhaften Streitern.— Wo aber auch nur
Fremdling hin bleibt? tedo v. St. Ein ſonderbarer Kauz, er ſein Roß den Buben nicht anvertraut.


