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Ilger, der Edle, lag mit Ketten belaſtet auf ſeinem aͤrmlichen feuchten Lager, und flehte vergebens den Schlaf an, ihn auf einige Zeit zu erquicken, um ſeine Leiden zu vergeſſen. 8 Auf einmal nahete ſich ein holdes weibliches Weſen, ihr Außeres war mit einem hellen anften Lichte umſloſſen.„Heilige Mutter
Gefangene! Erſt befreite ſie ihn von ſei⸗ nen Ketten, den un bot ſie dem Erſtaunten die Hand. Langſam und ſchmerzvoll hob er ſich in die Hoͤhe, und ſie fuͤhrte ihn ohne ein Wort zu ſprechen durch einen anderen Gang
als den, welchen man ihu Seflur hatte zum
Verließe hinaus. Jetzt var-er ſo matt, daß ſich die Augen von ſelbſt⸗ 1 chloſſen und er nun nicht mehr wußte, was mit ihm vorging.
Als er erwachte, wr er am Thore ſeiner Il⸗
burg. Die Jungfeau aber, gab ihm einen
Kuß und ſproch
„Denke zuwejlen an die ungluͤckliche Ilſe!“ und— verſchwand.
Marie!“ ſagte mit feierlicher Ruͤhrung der
Wie zum neuen Leben Aunchs ſühle ſich


