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Die Ritter des Harzes oder die Zerstörung der Dasenburg : historisch-romantisches Gemälde der Vorzeit
Entstehung
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KNNNxene niger Entfernung vom Kampfplatze lag Ilger in der glaͤnzenden Ruͤſtung als Bundeshaupt⸗ mann. Er erwachte aus ſeiner Betaͤubung und wurde unter allerlei Schmaͤhungen vor Wedekinden gefuͤhrt. Dieſer voller Rache, be⸗ fahl augenblicklich: den Gefangenen mit Ketten zu belegen und in das Burgverließ zu werfen. — Ich bin Ritter, ſprach mit matter Stimme Ilger, ich verlange daß ich, als ſolcher behan⸗ delt werde.— Knabe! rief der Erzuͤrnte, als

ich auf Deiner Burg als Gefangener war,

ſprachſt Du zu mir: Ich fuͤrchte den Af⸗ ter⸗Herzog nicht, deshalb kannſt Du gehen wenn Du willſt! So denke ich aber nicht. Knechte vollziehet meinen Befehl!

Zur Verherrlichung dieſes Sieges fehlt

nur noch die Kunde, daß Braunſchweig ero⸗

bert iſt, rief begeiſtert Wedekind, oder dieſer Sieg iſt mir vom Schickſal noch aufbewahet! — Dann bin ich— Herzog! 4* Die Mitternacht nahte bereits, und noch war alles auf der Daſenburg froͤhlich, nur