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Necezede 8 bekleidet. Die duͤſteren Wolken waren zer⸗ ſtreut und die Sonne erſchien die Gemuͤther zu erfreuen. 1 1
Aber durch die Ilſe zu reiten war nicht moͤglich, denn das ſonſt kleine Fluͤßchen war gaͤnzlich aus ſeinen Ufern getreten. Ein ſon⸗ derbares Gefuͤhl hielt Wedekinden ab, einen Verſuch zu machen.
An der Spitze ſeiner Leute zog er links vom Fluſſe ab, der Heimburg zu. Als dieſe erreicht war fortderte er ſie gleich zur Überga⸗ be auf. Der Burgvoigt, ein tapferer Mann, ſprach zum Herolde:„Sag' Deinem Herrn, daß wir die Burg bis zum letzten Hauche un⸗ ſers Lebens vertheidigen werden. Erzuͤrnt ob dieſer Antwort befahl Wedekind zu ſtuͤrmen. Er ſelbſt mit dem Kern der Mannſchaft ſtuͤrm⸗ tee das Thor, waͤhrend die übrigen die ſchwa 1 che Beſatzung auf den Mauern beſchaͤftigte. Das Thor wurde erbrochen und wie ein Strom ſtuͤrzten ſie in die Burg. Alles hur⸗ de niedergehauen und ſiegestrunken eilte W


