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4 und Klara den Namen ihres Vormunds hoͤrten, ſo nickten ſie einander zu und Klara rief:„Ach! „der Herr Vormund.“— Bei dieſen Worten ſchreckte das Fraͤulein von ſelbſt etwas zuſammen. „Wie, mein Herr!“ ſagte ſie ſich faſſend,„wie, „Sie ſind der Vormund der Fraͤuleins von Tau⸗ „be, und das erfahre ich erſt jetzt?“„Hat Ih⸗ nen das die Tante derſelben nicht fruͤher ge⸗ ſagt?“ antwortete dieſer kalt—„„das thut mir „leid, ich kann nichts dafuͤr. Alſo das ſind meine „Muͤndeln,“ fuhr er, ſich zu Bertha und Klara wendend, die ſchuͤchtern zu ihm getreten waren, fort,„ich haͤtte Euch nicht wieder erkannt, ſo „ groß ſeyd Ihr geworden, ſeit Ihr mein Haus „mit Eurer Tante verließt. Ihr erinnert Euch „meiner auch wohl kaum mehr, denn es ſind „ſchon ſieben Jahre, daß Ihr hier ſeyd.“— Die Schweſtern ſchmigten ſich traulich an ihn und verſicherten, ſie wuͤrden ihn nimmer wieder er⸗ kannt haben; ſie fragten nach ſeiner Frau, die ſie eine Zeitlang bemuttert hatte, nach ſeinen Kindern und manchen andern Dingen, deren ſie ſich erinnerten. Das Fraͤulein Falk ſtand wie auf Kohlen.
Jetzt betrachtete er auch das andere Schwe⸗ ſternpaar, das ſich ſchuͤchtern in einen Winkel zu⸗
ruͤckgezogen hatte.„„Das ſind Ihre andern Pen⸗ ſionairinnen? mein Fraͤulein,“ fragte er,, und


