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Waͤſche allein zeichnete ſich noch durch Reinlichkeit aus. Aber ſchon hatte man ihnen verkuͤndet, daß ſie dieſe nicht zu oft wechſeln ſollten, weil das Fraͤulein nur hoͤchſt ſelten waſchen ließ. In der erſten Zeit war es auf allen Spaziergaͤngen ihre groͤßte Furcht, Jemanden aus ihrer Bekanntſchaft zu begegnen, bald aber wuͤnſchten ſie, ungeachtet der ſchlechten Coiffuͤre, wenigſtens einen der Bruͤ⸗ der von Dolz anzutreffen, um dieſem einen Wink geben zu koͤnnen. Wer maͤßig wuͤnſcht, wird oft erhoͤrt, und ſo auch hier.
Als ſie eines Abends unter der Obhut des Magiſters auswanderten, erblickte Bertha auf ein⸗ mal ihren Karl nicht weit hinter ſich. Sie blieb, wie botaniſirend, einen Augenblick ſtehen und ge⸗ wann ſo Gelegenheit einige Worte mit ihm zu wechſeln. Als ſie den Namen des Magiſters nannte, ſo bat ſie Dolz, es wo moͤglich ſo einzu⸗ richten, daß ſie heute noch bei dem großen Kaf⸗ feegarten vorbeikaͤmen; er wolle dann den Magi⸗ ſter aufzuhalten und mit ihr ferner zu ſprechen ſuchen.— Bertha ſprang ihrer Geſellſchaft nach und fing mit dem Magiſter ein Geſpraͤch an, in dem ſie ſein Lieblingsthema: daß jedes Frauen⸗ zwme Riemmis ſtudieren muͤſſe, beſtritt; da⸗


