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menirt, entweder in Begleitung der Gnaͤdigen oder des Magiſters, wenn, wie gewoͤhnlich, die Erſtere eine Abhaltung hatte, und ſo kam acht Uhr her⸗ bei, wo es zur Abendtafel ging, die maͤßig mit Butterbrod beſetzt war. Bei ſchlechtem Wetter oder im Winter, wurde ein franzoͤſiſches Buch oder ein deutſcher Entſagungsroman vorgeleſen. Nach dem Abendeſſen vertrieben Gebet und geiſtreiche Unterhaltung die Zeit bis zum Schlafengehen, das Punkt zehn Uhr erfolgte.
Die guten Schweſtern hatten zwar bei ihrer Tante Taube auch nicht wie im Himmel gelebt, aber, im Vergleich zu ihrer jetzigen Lage, doch goͤttliche Tage genoſſen. Kein Wunder alſo, daß ſie anfangs auſſer ſich waren und Plaͤne zur Flucht entwarfen; aber wo ſollten ſie hinfliehen?— Zur Tante? die haͤtte ſie am andern Morgen wieder hingebracht; zu ihrem Vormunde? der wohnte in der Reſidenz, zwanzig Meilen von ihnen; und zu den Bruͤdern Dolz? das wollte ſich doch nicht ſchicken.— Briefe durften, der Regel des Inſti⸗ tuts gemaͤß, nicht abgeſandt werden, bevor ſie nicht von der Bonne geleſen waͤren; alſo durfte man auch da ſeine Noth nicht klagen, und was
blieb deiitalſo uͤbrig, als ſich ſo gut als moͤgich


