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Der zerbrochene Postwagen im thüringer Walde : humoristische Erzählungen / von Gustav Friedrichsohn
Entstehung
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fen und band dann uͤber die natuͤrlichen noch ei⸗ nen Buſch falſcher, den ſie, die Nacht uͤber, ſorg⸗ faͤltig auf dem Schooſe gehalten hatte. Felix ſchob ſeine hohe Cravatte wieder zurechte, ſteckte den verknuͤllten Buſenſtreif unter die Weſte und ſtrich einige Faſern von ſeinen Ueberrocksklappen, die unter dem Mantel hervorſahen. Der Anblick ei⸗ ner Reiſegeſellſchaft am Morgen nach einer durch⸗ fahrnen Nacht, iſt nicht ſehr erfreulich; die mun⸗ terſte Geſichtsfarbe hat entweder einen Beiſatz von Fahlgelb erhalten, oder iſt durch den unru⸗ higen Schlaf, die Nachtluft und geiſtige Getraͤnke zu einem aͤngſtlichen Dunkelroth geſteigert worden. Jedermann fuͤhlt ſich verſtimmt, und erſt die hoͤ⸗ herſteigende Sonne belebt und erwaͤrmt die Rei⸗ ſenden wieder.

Bald kam die Poſt an der Station an, wo ein Viertelſtuͤndchen gehalten und die Geſellſchaft mit Kaffee geſtaͤrkt wird. Alles ſtuͤrzte zum Wa⸗ gen heraus; der Eine rief nach Waſchwaſſer, der Andere nach Kaffee, der Dritte nach einer Ci⸗ garre; alles lief durch einander und jeder machte ſoviel Laͤrm als moͤglich. Nach einigen Minuten fand man ſich wieder beim Fruͤhſtuͤcke zuſammen, und jetzt, im Angeſicht der dampfenden Kaffee⸗