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Der zerbrochene Postwagen im thüringer Walde : humoristische Erzählungen / von Gustav Friedrichsohn
Entstehung
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Stube im Hintergebaͤude, die Ausſicht auf den

eben nicht ſehr breiten Hof hatte. Dieſer Um⸗ ſtand machte es ihm moͤglich, ziemlich deutlich zu ſehen, was darin vorging, und er bemerkte ſo⸗ gleich einen Herrn, den er fuͤr den Aſſeſſor er⸗ kannte. Zu ſeinem Troſte ſah er auch eine dritte Perſon, die ſich zwar ganz im Hintergrunde hielt, ihm aber doch die Raͤthin Werner zu ſeyn ſchien. Ueber dieſe Entdeckung vergaß der Commerzien⸗ rath die offene Hausthuͤre, und obwohl er richtig wußte, daß hier blos eine Abſchiedsſcene geſpielt wuͤrde, beſchloß er doch auf dem Gange hin an die Thuͤre zu ſchleichen und die zum Rendezvous verſammelten zu behorchen. Dieſer verraͤtheriſche Plan waͤre dem Armen aber faſt uͤbel bekommen. Der Hund, den Schwarzkopf in des Onkels Haus verfolgt hatte, war der uns bekannte Bullenbeiſſer Werners, und dieſes arme Thier in ſeinem Stell Dich ein geſtort, beſchloß nun, das ſeines Herrn

zu bewachen. Als daher der Geuuerzienrath leiſe

die Vorſaalthuͤre oͤffgete und behutſam nach dem

ͤͤͤͤ 4 Zimmer ſeiner Nichte ſchlich, fuhr der Hund wuͤ⸗ thend auf ihn los und faßte ihn ſo derb an der Bruſt, daß er vor Schrecken faſt zu Boden ge ſunken waͤre. Da ſtand nun der arme Gieshuͤb

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