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den war es, die dem Advokaten im Hauſe zu thun gab.—
Aber der Menſch denkt und Gott lenkt,, und der Geburtstag konnte nicht abgewartet werden.
Eines Tages naͤmlich bemerkte Gieshuͤbel eine große Betruͤbniß und uͤbelverhaltene Thraͤnen in Juliens ſchoͤnen Augen, aber die Urſache ihres Kummers erfuhr er nicht; denn auf jede ſeiner Fragen antworte ſie: Es fehle ihr nichts. Blos in der Einſamkeit ihres Zimmers machte ſie ihrem Schmerze durch Thraͤnen Luft. Erſt am Abend auf der Reſource erfuhr der Oheim, daß Wernet auf zwei Monate Urlaub genommen habe, und nun waren ihm die Seufher ſeiner Nichte erklaͤrt. Aber der gute Oheim kannte nur den kleinſten Theil der Urſache von Juliens Thraͤnen. Der Aſ⸗ ſeſſor hatte zwar auf acht Wochen Urlaub genom⸗ men, aber er ging mit dem Vorſatze weg, ſobald nicht wiedellzu kommen. Er wollte naͤmlich von dem Wohnorte ſeines Oheims aus, um Verſetzung zu einem anderen Landgerichte anhalten, weil es ihm unertraͤglich ſchien, mit dem geliebten Gegen⸗ ſtande in derſelben Stadt zu wohnen, ohne mit ihm zu verkehren als durch Briefe, und ohne ihn anders zu ſehen als von weitem. Heuts hatte er


