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bairiſchen Beamten.„Ich kann,“ ſagte er,
„Ihnen zwar aus meinem Leben nichts von Be⸗
„deutung mittheilen, doch darf ich Ihnen die „Heirathsgeſchichte meines Nachbars, des Land⸗
„richters Werner in O.... zum Beſten geben,
„wie er ſie ſelbſt mir erzaͤhlt hat.”“ Er brannte
ſeine Pfeife noch einmal an und begann dann
wie folgt:
1.
Der Commerzienrath Gieshuͤbel ſaß in der Daͤmmerſtunde eines kalten Februar⸗Abends ein⸗ ſam auf ſeinem wohlgepolſterten Lehnſtuhle. Sein Leib ſtack im großen brokatnen Schlafrocke, ſein Kopf in der Federmuͤtze und ſeine Fuͤße in den Podagraſtiefeln. Das Zipperlein, dieſer unartige Gaſt, hatte ſich ſeit einigen Tagen mit ſolcher Heftigkeit bei ihm eingefunden, daß nicht einmal ſeine taͤgliche EHombre Parthie bei ihm aushal⸗ ten konnte, ſondern ſich auf der Reſource nach einem anderen vierten Manne umſehen mußte.
Der Commerzienrath war ein Junggeſelle, und die Tochter ſeiner verſtorbenen Stiefſchweſter, eine arme Waiſe, fuͤhrte ſeinen Haushalt. Dieſes gute
Kind verließ in dieſer Leidenszeit den Oheim faſt


