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Der zerbrochene Postwagen im thüringer Walde : humoristische Erzählungen / von Gustav Friedrichsohn
Entstehung
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„ſich die Pferde die moͤg lichſte Muͤhe uns gerade „auf eine der ſteilſten Stellen des Gebirgs hin⸗ „aufzuziehen.“*—„Und iſt es auch ganz ſicher „hier?“ fuhr der Kaufmann fort,„„ man hoͤrt „ſoviel von der Unſicherheit dieſes Waldes erzaͤh⸗ „len, und dieſe Nacht iſt recht fuͤr Raͤuber ge⸗ „ſchaffen. Wir thaͤten doch wohl gut, unſere „Waffen hervorzuſuchen.“— Bei dieſen Worten zog er ein Paar Piſtolen hervor, zog die Kappe von jedem Schloße und unterſuchte vorſichtig, ob auch Pulver auf der Pfanne ſey. Als er alles in Ordnung gefunden hatte, ſteckte er die Piſtolen in die Wagentaſche, die ihm am naͤchſten war. „Ach hier giebts keine Naͤuber,“ ſagte einer der Knaben, der dem Franzoſen aufmerkſam zu⸗ geſehen hatte,„hier koͤnnen Sie ganz ruhig ſeyn. „Ich bin ſchon zu allen Jahreszeiten durch den „Wald gekoßmen, aber ich habe noch keinen Raͤu⸗ „ber geſehen.—„Der Kleine hat Recht,“ fiel der Referendarius ein,„hier iſt alles ſicher, und der „Herr Franzoſe braucht keine Furcht zu haben.“* „Furcht!“ rief dieſer aus, und ſein Auge flamm⸗

te:„Furcht! ich kenne keine Furcht, und kein

Tranzoſe kennt ſie, aber Worſch iſt keine gurchte