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ke er ſeinen Sohn wieder du, da er ihn früher aus Achtung für deſſen Gelehrſamkeit ſtets Ihr ge⸗ nannt hatte. 1
In der erſten Zeit ſeines Kloſterlebens ward ſein überſpanntes, ſchwärmeriſches Gefühl, das durch Alexis Tod ſo furchtbar aufgeregt war, durch die klöſterliche Stille und den äuſſeren Heiligen⸗ ſchimmer dieſer Anſtalt erhoben und befriedigt, aber bald gewann die Geſundheit ſeines Geiſtes neue Blüthe.
Er ſah, daß der Mönche Gottesdienſt, ihr Leben und Wirken, den übertünchten Gräbern der Schrift glich, und daß rohe Sinnlichkeit beinahe die einzige Triebfeder ihrer Handlungen war. Darum verſtanden ſie auch nicht den edlen Geiſt, zogen ihn von den Büchern ab und zwangen ihn, die niedrigſten Kloſterdienſte, Reinigung der Ge⸗ mächer, Thürhüterſtelle, ja ſelbſt den Bettelum⸗ gang mit dem Sacke nach Brod und Eyern zu verrichten. Dennoch aber blieb er ſeinem Gelüb⸗
de treu und verrichtete die geiſtloſeſten Arbeiten mit der genaueſten Pünktlichkeit. Wie offen drückt er ſich über ſein Kloſterverhältniß aus, wenn er ſagt: ich ward nicht gern und willig ein Mönch, vielweniger um Mäſtung und des Baucheswillen, ſondern als ich mit Schrecken und Angſt des To⸗ des eilend umgeben war, gelobte ich einen gegzwune genen und gedrungenen Eid und Gelübde. Eben o
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