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Ridogar, Fürst der Hölle, oder die Teufelsbeschwörung in der Geisterburg : eine Ritter- und Geistergeschichte aus dem XII. Jahrhundert / von C. F. Friederich
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aber nach deſſen Verfluß erwache er zur nemlichen Stunde, in der er jezt das Leben verlaͤßt, und wandere mit Geiſteskraͤften begabt wieder von neu⸗ em auf Erden, um durch gute Tha⸗ ten ſeine Suͤnden zu verſoͤhnen und den Eingang in das Reich der Seli⸗ gen ſich zu erringen.

Die Stimme ſchwieg. Ein Donner⸗ ſchlag erſchuͤtterte das Gewoͤlbe. Sa⸗ tan kruͤmmee ſich und ſtuͤrzte ſich hinah in den Pfuhl der Hoͤlle.

Ridogar ſprang auf einmal von ſeis ner Betaͤubung befreit auf. Mitten in ihr hatte er die furchtbaren Worte vernommen, und wollte eben dankend ſeine Haͤnde zum Allmaͤchtigen empor⸗ ſtrecken, da rief eine Donnerſtimme von der Hoͤhe herab das furchtbare Wort:Stirb, um nach einem Jahre hunderte deiner Erloͤſung migegen zu arbeiten.