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Ridogar, Fürst der Hölle, oder die Teufelsbeschwörung in der Geisterburg : eine Ritter- und Geistergeschichte aus dem XII. Jahrhundert / von C. F. Friederich
Entstehung
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ein blendender Blizſtrahl das Gewoöͤlbe und eine uͤberirrdiſche Helle erleuchtete es. Bebend ſank Satan zu Boden und kruͤmmte ſich tief im Staube.

Eiine Stimme, furchtbar wie der rollende Donner des Himmels und doch ſanft und mild, ſprach aus der Höhe: Ich habe die Thaten Ridogars auf der Wage der Gerechtigkeit, aber auch meiner Barmherzigkeit gewogen. Auf der Schaale des Guten liegt manches durch ihn vollbrachte, doch ſchnellt die

»Aber der Schuldige hat meine Gnade, mein Erbarmen angerufen und nicht vergebens nennt man mich den All⸗ barmherzigen. Er hat Strafe verdient, Strafe ſoll ihm werden. Darum ſey⸗ en ihm die Pforten des Himmels ver⸗ ſchloſſen, doch auch der Hoͤlle Eigen⸗ thum werde er nicht. Er ſterbe! Ein

öſung und erhalte ſie nicht; dann

Schaale des Boͤſens ſie hoch empor.

Jahrhundert ringe ſein Geiſt nach Auf⸗