266
Sphäre, Zierden des Theatre Frangais waren. In den Journalen, der Arena jener Athleten— wie es in den Referaten der damaligen Zeit lautet— jener Athleten, deren Degen die ebenſo ſpitze Feder, deren Stütze ſchaukelnde Sophismen, deren Ver⸗ bündete die maßloſeſte Uebertreibung— in den von Beleidigungen und gemeinen Schimpfreden be⸗ ſchmutzten Journalen entzündete ſich ein ſo zornes⸗ wüthiger Parteienkrieg, als er nur jemals um eine Krone geführt worden iſt. Umſonſt war es, daß Joſephine, deren friedliebender Sinn außerordentlich unter dem Druck dieſer widerwärtigen Verhältniſſe litt, wenigſtens einen Waffenſtillſtand der Feind⸗ ſeligkeiten dadurch anzubahnen ſuchte, daß ſie ſich öffentlich bereit erklärte, mit Mademoiſelle Georges zugleich auf der Bühne zu erſcheinen. Die ganz von Mademoiſelle Raucourt beeinflußte Georges willigte in dieſes Zuſammenſpiel nur unter der Bedingung, daß es in der Rolle der Dido geſchehe, daß aber dieſe zum Repertoir der Mademoiſelle Duchesnois gehörende Titelrolle von ihr, die Prin⸗ zeſſin hingegen von ihrer Rivalin geſpielt werden müſſe. Auch darein willigte Joſephine, doch gab eben gerade die ſeltene Vollendung dieſer Dar⸗


