Teil eines Werkes 
2. Th. (1862)
Entstehung
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fanatiſchen Anhänger der reizenden Georges die all⸗ gemeine Beinerkung, daß unſtreitig mehr innere Künſtlerweihe Joſephinen's Spiel durchglühe, we⸗ nigſtens gegenſeitig ſich zugeſtanden, ſo iſt nament⸗ lich die der Amenaide folgende Ariadne der Made⸗ moiſelle Duchesnois als ein in den Annalen des Theater Frangais Epoche machendes Meiſterwerk aufgezeichnet worden. Joſephine ſchuf, was ſie gab, mit dem ſchmerzdurchglühten Feuereifer ihrer reinen, tief empfindenden Seele. Ihr Lehrer war ein Dich⸗ ter, kein Bühnenkünſtler geweſen, das unterſchied ſie von Mademoiſelle Georges, die nur eine talentvolle und überaus gelehrige Schülerin von Mademoiſelle Raucourt war. Nicht allein die Partei der Duches⸗ noiſten, auch die ihrer Rivalin, geſtand es ganz leiſe ſich zu, was jene laut und triumphirend in ihren Journalen anpries, die ausgemachte Thatſache nämlich, daß die Georges Weymer in ihrer Auf⸗ faſſung, ihren Stellungen und Geſten nur eine ſela⸗ viſche Nachahmerin ihres Profeſſors, nur eine ideal verjüngte Mademoiſelle Raucourt ſei.

Ueberhaupt dauerten die Feindſeligkeiten beider Parteien ſo lange fort, als beide Künſtlerinnen zu⸗ gleich, und zwar eine Jede in der ihr eigenen