Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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trauen geneigte Freund, als Jener den Fortgang ſeiner Rede ein wenig unterbrach.— Reuet Dich vielleicht ſchon das halbe Vertrauen, auf das Deine Einleitung hinzudeuten ſchien?“—

„Das Licht, das Du ſuchſt— fuhr Warren⸗ berg, ohne den Einwurf ſeines Freundes weiter zu beachten, in ſeiner Erklärung fort— das findeſt Du da drüben hinter jenen erleuchteten Fenſtern ſo wenig als ich das Goldkörnchen Liebe im Herzen eines Weibes. An meiner Hand betrittſt Du jene ge⸗ heimnißvollen Räume niemals, darauf mein Ehren⸗ wort, und nun forſche dem nächtigen Geheimniß, das ſeit vierzehn Tagen Deine Phantaſie erregt, nicht weiter nach, wenn Deine Ruhe Dir lieb iſt.“

„So beſchwichtigt man die Kinder, welche nach dem Knechte Rupprecht oder dem heiligen Chriſt fra⸗ gen— erwiderte Bogenfels bitter lachend.— Behalte in Gottes Namen Dein Geheimniß, für das ich Dir nicht reif zu ſein ſcheine; vielleicht begegnen wir uns aber doch ſpäter einmal auf jener terra incognita, wo ich nun einmal den Baum der Erkenntniß über ſo man⸗ che noch unerkannte Dinge in beſter Pflege mir denke.“

„Das verhüte Gott!“— rief Warrenberg er⸗ ſchrocken.—„Wer in jenes Labyrinth der Täuſchun⸗