Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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aufſtand. Und er war recht munter. Aber ich hatte doch den ganzen Tag große Sorge und ging ihm nicht von der Taſche. Er durfte nicht aus dem Hof heraus. Und doch wäre am Nachmittag bald Alles verloren geweſen, als der Vogt ankam, mich zu ſprechen. Glücklicher Weiſe hielt der Förſter die Hofthür verſchloſſen, er ging hinaus und unter⸗ wies den Vogt. Als dieſer hereinkam, rief ihm mein Vater ſchon von Weitem entgegen:„Welcher Tag iſt heut, Kame⸗ rad?“„Donnerstag,“ ſagte der Vogt,„der vierzehnte.“ Da lachte der Vater über das ganze Geſicht und rief:„Jetzt iſt's ſicher, jetzt glaub' ich's.“ Noch eine Nacht ſchlief er beim Förſter, bis der Geburtstag überſtanden war.

„Am nächſten Morgen ließ ich den Wagen kommen und fuhr ihn nach dem Hof und führte ihn in die Stube, gegen⸗ über der meinen, wo der Techniker gewohnt hat. Ich hatte ihm die Stube ſchnell eingerichtet, Herr von Fink, welcher von Allem wußte, hatte handfeſte Möbel aus dem Schloß herüberſchaffen laſſen, ich hatte dem Vater den alten Blücher hereingehängt, hatte die Rothkehlchen hereingelaſſen, die Ho⸗ belbank hereingeſtellt und einiges Werkzeug dazu, damit die Stube für ihn bequem war. Und jetzt ſagte ich ihm:„Dies iſt deine Wohnung, Alter. Du mußt jetzt bei mir bleiben.“ „Oho,“ ſagte er,„dieſes geht nicht, mein Zwerg.“„Es wird nicht anders ſein,“ ſagte ich wieder,„ich will es, Herr von Fink will es, Herr Wohlfart will es, Herr Schröter will es. Du mußt dich ergeben. Wir werden uns jetzt nicht mehr trennen, ſo lange wir Beide noch zuſammen auf dieſer Erde ſind.“ Und darauf zog ich meine Hand aus dem Rock und hiel lt ihm eine tüchtige Strafrede, wie ungefund ſein Le⸗