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Die Augen der Tante glänzten wie Leuchtkugeln, als ſie frug:„Ein anderes?“
„Es war nur ſo ein Gedanke,“ ſagte der Kaufmann ausweichend und ſchritt mit muſterndem Blick durch die Reihe der Zimmer. Stolz und mit innerm Achſelzucken ging die
Tante hinter ihm her. Dieſe Leute mochten ſich verſtellen,
ſo viel ſie wollten, es half ihnen nichts mehr.
Und der vorſichtigen Sabine ging es nicht beſſer.
Anton hatte am Mittag ſchweigſam neben der Tante ge⸗ ſeſſen. Als er ſeinen Stuhl rückte und ſich erhob, ſah die Tante, daß Sabinens Auge mit leidenſchaftlicher Sorge auf ſeinem bleichen Geſtcht ruhte und ſich mit Thränen füllte. Nachdem er das Zimmer verlaſſen, ſtand auch Sabine auf und trat an das Fenſter, welches in den Hof führte. Die Tante zog ſich in ihre Nähe und ſpähte hinter der Gardine durch. Sabine blickte mit großer Spannung in den Hof, plötzlich lächelte ſie und ſah ganz verklärt aus. Behutſam ſchlich
die Tante näher und ſah ebenfalls in den Hof hinab. Dort
war aber gar nichts zu ſchauen, als Anton, der ihnen den Rücken zukehrte und den Pluto liebkoſte. Er gab dem Hund einige Semmelbrocken, und Pluto bellte um ihn herum und ſprang luſtig nach ſeinem Rock.
„Oho,“ dachte die Tante,„der Pluto iſt's nicht, über den ſie in einem Athem weint und lacht.“
Und kurz darauf, als einmal der Neffe die Thür des Damenzimmers öffnete, ſah die Tante im Vorſaal einen Mann mit einem großen Packet ſtehen. Ihr ſcharfer Blick erkannte den Ausläufer der großen Schnittwaarenhandlung. Der Kaufmann rief ſeine Schweſter in die Nebenſtube, die
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