Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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befeſtigt hatte.„Fünfundzwanzig Galoppſprünge,“ rief Fink.

„Zwei Zoll Fall,“ ſchrie Karl von hinten.

„Fünfundzwanzig, zwei, ſteht,“ ſagte der Vogt und ſchrieb die Zahlen in ſeine Brieftafel.

„Kommſt du auch herangeſchlichen?“ rief Fink dem Freunde lachend zu.„Wart' eine Weile, wir ſind ſogleich fertig.“ Noch eine Anzahl Galoppſprünge, Blicke durch das Fernrohr und Notizen in der Brieftafel, dann nahmen die Männer ihre Stangen zuſammen, Fink ergriff die Brieftaſche des Vogts und rechnete eifrig. Endlich gab er die Taſche mit einem Lächeln zurück und ſagte:„Komm weiter herauf, Anton, jetzt will ich dir etwas zeigen. Stelle dich mit dem Geſicht gegen Norden auf den Bach und das Schloß zu. Dann bildet der Bach, wenn du ihn als gerade Linie anſiehſt, eine Sehne, die von Weſt nach Oſt Aäuft, der Rand des Waldes hinter dir einen Kreisbogen. Wald und Bach be⸗

grenzen einen Kreisabſchnitt.“

„Das iſt deutlich,“ ſagte Anton.. „In alter Zeit lief der Bach anderswo,“ fuhr Fink fort, „hier längs dem Walde in der Bogenrundung, das alte

Flußbett iſt noch zu erkennen. Wenn man am Waldesrand in der alten Waſſerrinne hinaufgeht, kommt man dort oben

in Weſten zu dem Punkt, wo das alte Bett von dem gegen⸗ wärtigen abgeht. Es iſt der Punkt, wo eine ſchlechte Brücke über den Bach führt, und das Waſſer in ſeinem jetzigen Bett einen Fall von mehr als einem Fuß hat, ſtark genug, die beſte Mühle zu treiben. Die verfallenen Gebäude eines Vor⸗ werks ſtehen daneben.“