Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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der Freiherr giebt mir dafür Hypothek auf dieſes Gut. Dieſe Anleihe wird Euch nicht viel ſchlechter ſtellen, und ſie wird Euch leichter machen, dies verrückte Jahr zu über⸗ ſtehen..

Anton ſtand auf und ging unruhig in der Stube umher. Es geht nicht, rief er endlich aus,wir können deinen hochherzigen Antrag nicht annehmen. Sieh, Fritz, im vori⸗ gen Jahr, ehe ich dieſe Menſchen hier ſo genau kannte, als jetzt, habe ich lebhaft gewünſcht, daß unſer Prinzipal ein Intereſſe an den Verhältniſſen des Barons nehmen möchte, ich wäre damals ſehr glücklich geweſen, wenn du mir daſſelbe Anerbieten gemacht hätteſt. Wie ich jetzt den Freiherrn und ſeine Lage kenne, halte ich es für ein Unrecht gegen dich und gegen die Frauen, deinen Antrag anzunehmen.

Soll der Divan aus Lenorens Schlafſtube durch die Tabaksaſche Eurer Gäſte beſchmutzt werden? Jetzt thu' ich's, ſpäter werden es die polniſchen Senſenmänner thun.

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Wir müſſen es durchmachen, erwiederte Anton traurig.

Trotzkopf, rief Fink,du ſollſt mich doch nicht los werden. Jetzt mache, daß du heraus kommſt, halsſtarriger Tony.

Seit dieſer Unterredung erwähnte Fink ſein Anleihepro⸗ jeet nicht weiter, dagegen hatte er den nächſten Tag mehrere vertrauliche Unterredungen mit dem Huſaren. Und am Abend ſagte er zum Freiherrn:Darf ich Sie für mor⸗ gen um Ihr Reitpferd bitten, es iſt ein alter Bekannter